Bandol goes wild

Im Badol sur Mer hieß es zum zweiten Mal Bandol goes wild. Die Veranstaltungsreihe erschuf das Sterne-Restaurant, um mehr Gästen einen Einblick in die Sterne-Gastronomie bieten zu können. Darüberhinaus hält der Name, was er verspricht. Das Restaurant eröffnet einen Raum für die Leidenschaft zum Essen und zur Welt der Weine. Bei Bandol goes wild #2 übernahm Koch und Winzer Christian Stahl die Küche vom Sterne-Koch Andreas Saul.

Bandol goes wild

Bandol goes wild

Bandol goes wild #2

Die Brause und das Wasser waren in dem 5-Gänge-Menü enthalten. Die Brause entpuppte sich als EdelStahl Pinot Brut vom Winzerhof Stahl. Demenstprechend fing der Abend gut an. Vorallem gut gefallen hat mir die lockere Amtosphäre und die Energie in der Küche. Alle waren hochkonzentriert, um den Abend gelingen zu lassen. Nicht nur Christian Stahl stand in der Küche. Weiterhin gab es Tapas sowie den Hauptgang vom Bandol sur Mer.

Bandol goes wild

Das Menü startete mit Ceviche & Scallops einem süß-saurem Gericht, das zu den Temperaturen passte und Lust auf mehr machte. Zu den Tapas aus dem Bandol bestellten wir eine Flasche 2015 Silvaner Best of vom Winzerhof Stahl. Insbesondere der Toast Hawaii aus dem Bandol war überaus köstlich und ließ mich mein Toast Hawaii-Trauma ganz und gar vergessen. Der Silvaner war eine elegante Begleitung zum Essen. Auch Brot aus dem Bandol wurde uns gereicht. Da ich dieses schon von meinem Besuch im März kannte, freute ich mich sehr über das warme leckere Brot.

Weiter ging es mit Lachs, Gurke und Soja von Christian Stahl. Ein vorzüglicher Gang, von dem ich durchaus noch einen Teller gegessen hätte. Es folgten Fagottini mit Erbsen und Belber Knolle. Die Cremigkeit und das Eigelb überzeugten schnell.

Bandol goes wild

Der Loup de mer mit Ragout und Olivenöl-Fumé war handgeangelt und besonders knusprig. Zu dem Gang probierten wir den Stahl Petillant Naturel Fumé. Dieser Sekt passte ausgezeichnet mit seinem fein würzigem Geschmack zum Fisch. Zusätzlich gab uns der Sommelier Andreas Seisser noch den Chardonnay Goldenes Horn von Tomislav Markovic. Auch dieser passte hervorragend mit seiner Holznote zu dem Fisch.

Der Hauptgang Bavette mit Porree, Brennesseln und Pfifferlingen kam aus dem Bandol sur Mer und stand den anderen Gerichten in seiner Schmackhaftigkeit in nichts nach. Blaubeeren mit Steinpilzen und Rahm rundeten das Menü ab. In Kombination mit einem Blaubeerbier bildete es einen tollen Abschluss der Veranstaltungsreihe Bandol goes wild.

Die Veranstaltungsreihe ist ein guter Aufhänger, mal die Sterne-Gastronomie zu erleben. Eine enstpannte Atmosphäre und auch Offenheit des Personals sowie des Chefkochs ließen den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden.

Bandol sur Mer
Torstraße 167
10115 Berlin

Website

Hier findet ihr einen Beitrag zu einem weiteren Sterne-Restaurant mit morderner Thai-Küche

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